Hinterglasbilder
GEBETSKETTE AUS KARNEOL
Deutschland, um 1500

Vier Gesätze zu je sieben Kugeln. Ave- und Paternosterkugeln aus facettiert geschliffenem Karneol, Vaterunserkugeln mit zwischen vergoldeten Silberhalbschalen, Zwischenringe: Silber vergoldet. Zwei Einhänger: Silber gegossen und vergoldet – Kreuzgruppe und Christophorus.
Lit.: Dommuseum zu Salzburg: Salzburgs Wallfahrten 1986: Kat.Nr. 2, 3, 11: Gebetskette mit nahezu identischem Einhängerpaar
GEBETSKETTE AUS BERGKRISTALL
Süddeutschland, um 1500

Vier Gesätze zu je sieben Kugeln. Ave- und Paternosterkugeln aus facettiert geschliffenem Bergkristall, Vaterunserkugeln länglich und zwischen vergoldeten Silberhalbschalen, Zwischenringe: Silber vergoldet. Zwei Medaillen Silber gegossen und vergoldet mit Darstellung der Verkündigung und von Christi Geburt als Einhänger.
Lit.: Dommuseum zu Salzburg: Salzburgs Wallfahrten 1986: Kat.Nr. 4 zeigt eine Gebetskette mit nahezu identischem Einhängerpaar.
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VANITAS-ROSENKRANZ
Italien, 16. Jh.

Einzigartiger Zehner von bestechender Ausdruckskraft mit verlaufend kleiner werdenden aus Holz geschnitzten Memento mori-Totenköpfen als Ave-Kugeln, je eine gedrechselte Holzkugel als Paternoster und Credo, Zwischenringe aus roter Koralle, Silberreif als Haltering. Den Abschluss bilden drei Seidenquasten mit unterschiedlichen Farbtönen – wohl als Symbol der Trinität (Trinitas).
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ZEHNER AUS GAGAT
Schwäbisch Gmünd, 16. Jh.

Bei dem Rosenkranz handelt es sich um ein einzigartiges Belegexemplar der Augsteinverarbeitung und frühen Rosenkranzherstellung in Schwäbisch Gmünd. Im 16. Jh. hatten die Augsteindreher und –schneider in Gmünd große Bedeutung erlangt. Die Glanzkohle (syn. Gagat, Augstein, schwarzer Bernstein) bezogen sie aus der Gegend von Spiegelberg.
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ROSENKRANZ MIT POMANDER
Süddeutschland, Mitte 16. Jh.

Fünf Gesätze zu je 10 Kugeln.
Avekugeln und Credokreuz aus Karneol, kannelierte Vaterunserkugeln und genoppte Zwischenringe aus vergoldetem Silber. Den Abschluss bildet eine Quaste unter der ein aus Silber gegossener Bisamapfel in Form eines Totenkopfes mit Skorpion auf der Kalotte versteckt ist. Der Schädel ist mit einem Scharnier zum Öffnen, die Augenhöhlen mit Öffnungen zum Ausströmen der Duftessenzen. Wallfahrtseinhänger in Form einer Jakobsmuschel aus anderem Karneol möglicherweise später ergänzt.
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ROSENKRANZ AUS KARNEOL
Süddeutschland, 17. Jh.

Zehner mit facettiert geschliffene Ave-Kugeln und dreiteiliges Credokreuz aus Karneol, Paternoster-Kugel aus facettiertem, weißem Achat zwischen vergoldeten silbernen Halbschalen, Zwischenringe: vergoldetes Silberfiligran, Quaste: Posamentrie mit Gold; Karneolring und achteckige Heiligen-Medaille massiv Silber vergoldet. Vorderseite: Brustbild des Kirchenvaters Augustinus von Hippo, (syn.: Augustinus von Thagaste, Augustin oder Aurelius Augustinus) mit Inschrift „S AVGVTiNVS ECCLESIA DOCTOR“. Rückseite: Brustbild des Hl. Thomas von Villanova mit Inschrift „SANCTVS THOMAS DE VILLA NOV“
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BERGKRISTALL-ZEHNER
Süddeutschland, Ende 17. Jh..

Ave-Maria- und Paternoster-Kugel und Credokreuz aus kanneliertem Bergkristall, Zwischenkugeln aus Granat oder Almandin, Vaterunser zwischen Silber vergoldeten Halbschalen. Tragering aus Silber, Quaste und vergoldete Silbermedaille als Abschluss. vorne: Taufszene mit Inschrift „Die Tauff flöst den Glauben ein. recto: Taufszene mit Inschrift „Deine Tauffe Herr Jesu Christ. Unser Tauff Vorbild ist.“ gemarkt: „G H“ für Georg Hautsch - Medailleur geboren und tätig in Nürnberg von 1683 bis 1712, danach in Wien. Der Entwurf für die Medaille stammt von Lazarus Gottlieb Lauffer und Georg Hautsch.
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ZEHNER-ROSENKRANZ
Süddeutschland, Ende 17. Jh..

Ave-Kugeln und kleinere Zwischenkugeln aus facettiert geschliffenen Bernstein, Paternoster-Kugel: gelötetes und vergoldestes Silberfiligran, dreiteiliges Credokreuz und Zwischenringe, Tragering mit Hl. Sebastian und Abschlussmedaille: Silber, vergoldet. Die fein ziselierte Gussmedaille, vorne und hinten gemarkt: „P H M“ für Philipp Heinrich Miller (Medailleur, geboren in Augsburg 1650, gestorben daselbst 1718). Vorderseite: Anbetung der Hirten mit Inschrift „Euch ist der Heiland gebohren“ Rückseite: Taufszene mit Inschrift „Das Blut Jesu Christi des Sohns Gottes machet uns rein von aller Sünde Joh 1“.
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BERNSTEIN-ROSENKRANZ
Süddeutschland, 18. Jh.

Zehner mit Ave-Kugeln, Paternoster-Kugel und Credo-Kreuz aus facettiert geschliffenen Bernsteinkugeln, silberner Memento mori-Totekopf und Haltering, als Abschluss eine geprägte Silbermedaille mit Wappen von Papst Clemens XIII (Papst: 1758 – 1769) und auf der Rückseite die Heiliggeisttaube über Kapelle zwischen S Pertus und S Paulus. Jahreszahl 1761. (vgl. Heilbronner Kunst- und AuktionshausFischer, J.: (10. Juni 1989): Sammlung Religiöser Volkskunst: Los 182).
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ROSENKRANZ
Süddeutschland, 17. / 18 . Jh..

Gesätze: 7 x 10.
Avekugeln: Granat, flach facettierte Kugeln. Paternosterkugeln (Vaterunserkugeln): Scheinfiligran Silber vergoldet. Credokreuz: Silber, sechsseitig, balusterförmig vergoldet, Punziert mit G in Raute. Abschluss: Silber, filigran, vergoldet, Kreuz mit massiven Corpus Christi in Silber, vergoldet
Wallfahrtsanhänger: 5 Stück, Silber vergoldet, zwei von Dorfen / Oberbayern, Georgsanhänger, Rückseits Sankt Michael, Kreuzigungsgrupee, Bendektussegen, mit Darstellung des Heiligen und Innschrift: S PEENE CLXV.
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ROSENKRANZ
Alpenländisch, wohl Oberammergau 18. Jh.

Avekugeln (5 Gesätze zu je 10 Kugeln), Vaterunserkugeln und Credokreuz aus Holzperlen mit Noppenverzierung, Paternosterperlen zwischen silbernen Halbschalen, Zwischenringen aus Bein, expressiv geschnitztes Oberammergauer Holzkreuz als Abschlussanänger.
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